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Die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur ist ein duales Studium, welches im Wechsel zwischen Betrieb und DHBW stattfindet.
1. Lehrjahr:
Die erste Woche bei ARBURG beginnt mit einer Einführungswoche, in welcher sich alle neuen Auszubildenden, die Ausbilder,
die Geschäftsleitung, die Kollegen und das Unternehmen kennenlernen.
Anschließend erfährt man in einem 6-wöchigen Aufenthalt in der Mechanischen Lehrwerkstatt Grundlegendes
über verschiedene Verfahrenstechniken der Metallbearbeitung. Es darf gefeilt, gebohrt, gedreht, gefräst und
genietet werden. So lernt man ganz praktisch diese Arten von Arbeit kennen und kann deren Aufwand besser
einschätzen.
Nach dieser Zeit steht der Gang in die verschiedenen Abteilungen des gewerblichen Bereiches an. Hier werden die notwendigen
Verfahrensabläufe, Arbeitsgänge und Organisationsstrukturen der verschiedenen Abteilungen verdeutlicht.
Durchlaufen werden z.B. die Abteilungen Mechanische Fertigung, Montage, Reparatur und Qualitätssicherung. Deutlich
erkennbar ist, dass das Hauptaugenmerk des ersten Studienjahres im technischen Bereich liegt.
Die Theoriephasen finden an der DHBW Ravensburg am Campus Friedrichshafen statt. An der DHBW werden in den ersten beiden
Semester technische Fächer wie Technische Mechanik, Werkstoffkunde, Fertigungstechnik und Konstruktionslehre
unterrichtet.
Am Ende jeder Theoriephase erwarten den angehenden Wirtschaftsingenieur Prüfungswochen, in denen er sein erlerntes
Wissen unter Beweis stellen muss.
Während des ersten Studienjahres muss eine Projektarbeit verfasst werden, in welcher zusammen mit dem Unternehmen ein
technischer Sachverhalt intensiv untersucht und beschrieben wird. Diese Arbeit wird von der DHBW beurteilt und mit
"bestanden" bzw. "nicht bestanden" bewertet.
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